ZUM FILM – DEUTSCH

Soquietfilms-C.Rorarius

Ein neues Filmprojekt von mir, KEN-THE MOVIE, nähert sich dem Ende seiner Entwicklungsphase. Es handelt sich um einen experimentellen Spielfilm, der außerhalb der klassischen Herstellungswege entsteht. Hier möchte ich Euch mehr über KEN-THE MOVIE erzählen – und wer am Ende über den weiteren Projektverlauf informiert bleiben möchte, ist herzlich eingeladen, sich in den Newsletter einzutragen.

Die außergewöhnliche Herangehensweise des Films, seine Mischung aus Realität und Fiktion, ist ein wiederkehrendes Element in meiner Arbeit. KEN – THE MOVIE macht es möglich, mit diesen Bestandteilen auf neue und direkte Weisen zu spielen; ich sehen ihn als nächsten Schritt in der Umsetzung meiner filmischen Sprache, von denen meine geplanten Kinospielfilme TOUCHED (AT) und MEINE SCHWESTER (AT) profitieren werden.

Der Hauptdarsteller ist ein renommierter Musiker: Ken Stringfellow, u.a. Gründungsmitglied der Indie Band The Posies, der neben seinem vielfältigen eigenem Schaffen als Musiker und Produzent auch mit Bands wie Big Star und R.E.M. gearbeitet hat. 2004 trafen wir uns zum ersten Mal. Ken war mit einem neuen Album auf Tour und gab ein Solokonzert in Köln. Ich war beeindruckt von der Intimität, die er während seines Auftritts ausstrahlte. Oft ging er ins Publikum um den Leuten so nahe zu kommen wie möglich. Er holte mich sogar auf die Bühne und verwickelte mich in ein Art improvisiertes Frage- und Antwortspiel. Es war der Beginn unserer Freundschaft.

Nun, 12 Jahre später, haben wir uns entschieden gemeinsam einen Film zu drehen. Er soll davon handeln, was ich in Ken bei unserer ersten Begegnung gesehen habe: Seine Sehnsucht und seine unermüdliche Suche nach Kontakt zu Menschen, die in der Lage sind, seine eigenen Gemützszustände zu spiegeln. Wie sich dieses Bedürfnis entwickelt hat und warum er diesen besonders intensiven Kontakt braucht, wird der Film – auch jenseits von Kens Bühnenpersona – erforschen.

Ken Stringfellow bildet also die Grundlage für eine fiktionale Version seiner selbst – ähnlich dem kreativen Prozess bei meinem letzten Spielfilm CHI L’HA VISTO – WO BIST DU. In den Lücken zwischen Figur, Drehbuch, Leinwand und Publikum werden reale und fiktionale Elemente interagieren, was nicht nur Fragen zur Beziehung von Fiktion und Wirklichkeit aufwirft, sondern auch die Möglichkeiten des Filmemachens als solches hinterfragt.

Am einfachsten könnt Ihr KEN – THE MOVIE unterstützen, indem Ihr euch in unseren Newsletter eintragt. In Kürze werden wir eine Crowdfunding-Kampagne starten und es wäre großartig, wenn Ihr uns auch hier unterstützen könntet. Darüber hinaus: Folgt und teilt unsere Facebook, Instagram und Twitter-Seiten! Ich freue mich über jede Art von Support!

 
Claudia Rorarius

(Regisseurin / Produzentin)



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